Der Brumaire Verlag holt Jean-Luc Mélenchon, Gründer und Präsidentschaftskandidat von La France insoumise, nach Berlin. Am Freitag, den 27.11. stellt er im Babylon-Theater sein erstes Buch in deutscher Sprache, Die Stunde der Vielen. Revolution im 21. Jahrhundert, vor.
Seit Wochen dominiert Frankreich die Schlagzeilen: Jugendproteste gegen marode Schulen und Bildungskürzungen weiten sich immer weiter aus. Längst geht es um mehr: um Kürzungspolitik, steigende Lebenskosten und das Gefühl, dass das Land seiner Bevölkerung keine Zukunft mehr bietet. Doch die Regierung Macron antwortet mit Repression.
Der langjährige Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon und La France insoumise sind ein wichtiger Teil dieser Proteste – und 2027 wollen sie Frankreichs extreme Rechte schlagen. Knapp sechs Monate vor den Präsidentschaftswahlen sehen praktisch alle Umfragen Mélenchon in der Stichwahl gegen Marine Le Pen.
Kein Ereignis wird so viel Einfluss auf die europäische Politik haben im kommenden Jahr wie die französische Wahl, und keine Person wird dabei so entscheidend wie Jean-Luc Mélenchon.
Was Dich erwartet
Jean-Luc Mélenchon spricht mit Jacobin-Chefredakteur Loren Balhorn u. a. darüber:
- Wie sich sein Konzept der »Bürgerrevolution« übertragen ließe und was es mit »Die Stunde der Vielen« auf sich hat.
- Was Mélenchon mit »Revolution im 21. Jahrhundert« meint und wie sie sich in ein Regierungsprogramm übersetzt.
- Welche Strategie es gegen die extreme Rechte und Rassismus braucht.
- Was für Geopolitik und Diplomatie Europa braucht in der neu entstehenden Weltordnung.
Die Veranstaltung wird durch Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglicht.